| 1784 | Geburtsjahr von Salomon Elias Goldschmidt, Begründer des Geschäfts.
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| 1810 | Begründung des Geschäfts von S.E. Goldschmidt, Kolonialwaren und Spezereien en gros, Breslau, Carlsstraße 740 (später 631). |
| 1814 | Geburtsjahr von Eduard Goldschmidt, Sohn von S.E. Goldschmidt (nach seiner Aufnahme in das Geschäft entstand die heutige Namensform). |
| 1816 | Übersiedlung des Geschäfts nach dem Hause Karlstraße 42, in welchem die Firma seitdem ohne Unterbrechung ansässig ist. |
| 1842 | Todesjahr des Gründers Salomon Elias Goldschmidt. |
| 1843 | Eduard Goldschmidt wird alleiniger Inhaber des Geschäfts von S. E. Gold= schmidt & Sohn |
| etwa 1865 | Siegfried und Philipp Goldschmidt, Söhne von Eduard Goldschmidt, begründen eine Filiale von S.E. Goldschmidt in Hamburg |
| 1870 | Eduard Goldschmidts Söhne: Michael, Siegfried und Philipp, werden Teilhaber des Geschäfts in Breslau, und die Firma wird als Offene Handelsgesellschaft in das Handelsregister eingetragen. |
| 1871 | Die Hamburger Filiale wird aufgelöst. Die Firma erwirbt die Talgschmelze und Seifensiederei ederzi von Franz Tellmann in Breslau. (Mehreren Inhabern wird späterhin das Kgl. Preuß. Hoflieferanten-Prädikat verliehen.) |
| 1879 | Die Firma übernimmt die Alleinvertretung der Höchster Farbwerke vormals Meister Lucius & Brüning, für den Osten Europas. |
| 1884 | Todesjahr von Eduard Goldschmidt. |
| 1894 | Todesjahr von Siegfried Goldschmidt; seine Witwe Flora Goldschmidt wird Mitinhaberin der Firma. |
| 1897 | Todesjahr von Philipp Goldschmidt, seine Witwe Clara Goldschmidt wird Mitinhaberin der Firma. |
| 1898 | Rudolf Goldschmidt, Sohn von Michael Goldschmidt wird Mitinhaber der Firma. |
| 1902 | Todesjahr von Michael Goldschmidt. Errichtung einer eigenen Filiale der Firma in Wien. |
| 1903 | Die Firma errichtet gemeinsam mit den Höchster Farbwerken das Österreichische Chemikalienwerk Rudolf Goldschmidt & Co., Kommandit=Gesellschaft, in Osterreichisch=Oderberg. |
| 1908 | Die Vertretung der Höchster Farbwerke wird zurückgelegt |
| 1913 | Die Firma S. E. Goldschmidt & Sohn wird in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Rudolf Goldschmidt wird zum Preuß. Handelsrichter (später Handelsgerichtsrat) ernannt. |
| 1914 | Georg Lövy tritt als persönlich haftender Gesellschafter ein. Begründung der Zinkfarben Gesellschaft m.b.H., Berlin. |
| 1917 | Umwandlung des Österreichischen Chemikalienwerkes Rudolf Goldschmidt & Co. Kommandit=Gesellschaft in Oderberg in die Oderberger Chemische Werke A.G., Neu=Oderberg CoK. |
| 1920 | Die in Berlin errichtete Zweigniederlassung von S. E. Goldschmidt & Sohn wird handelsgerichtlich eingetragen. |
| 1921 | Todesjahr von Rudolf Goldschmidt. |
| 1922 | Dr. Viktor E. Goldschmidt, Sohn von Rudolf Goldschmidt, tritt als persönlich haftender Gesellschafter ein. |
| 1923 | Die Wiener Filiale wird in eine selbständige Niederlassung umgewandelt. Die Zinkfarben Gesellschaft m.b.H., Berlin, wird in die Zinkfarben Aktiengesellschaft Oker=Berlin=Hamburg überführt. Erwerb der Deutschen Terpentinöl=Werke G.m.b.H., Berlin. |
| 1928 | Begründung der Metallfarben=Gesellschaft m.b.H., Berlin. |
| 1931 | Errichtung einer Zinkweißfabrik in Oderberg im Konsortialvertrage mit der Oderberger Chemische Werke A.G. in Neu=Oderberg. |
| 1932 | Ableben der Kommanditistin Frau Clara Goldschmidt. Errichtung einer Zinkweißfabrik in Oker (Harz) im Konsortialvertrage mit der Metall- und Farbwerke A. G., Oker (Harz). |
| 1933 | Ableben der Kommanditistin Frau Flora Goldschmidt. |
