Der Stiegauer Platz und die Wallstraße im Mai 2007
Mit meinem Onkel (der Bruder meines Vaters, Jahrgang 1925) war ich im Mai in Breslau. Wir wohnten im Campanile und waren sehr zu frieden.
Mein Vater (*1917 in Breslau, + 1988) lebte in der Friedrich-Wilhelm-Straße, am Striegauer Platz.
Es war für mich sehr beeindruckend, dort zu sein, wo mein Vater gelebt hat. Ja, vieles ist durch den Krieg zerstört. Das Haus, in dem er wohnte, existiert nicht mehr, dafür sind Neubauten errrichtet. Mein Onkel zeigte mir, wo die Paulus-Kirche gestanden hat. Meine Großmutter hatte in dieser Kirche gesungen. Wie mein Onkel erzählte Solo.
Freude und Glückseeligkeit

"Breslauer Herrschaften" am Ring
Foto im Privatbesitz von Gudrun Weiss, 2007
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Mein Onkel zeigte mir danach in der Wallstraße, wo ein anderer Bruder meines Vaters ein Bäckerei-Geschäft besaß. Es steht leer. Er sagte lachend: "Wenn ich zur Lehre mit dem Fahrrad gefahren bin, musste ich immer am Geschäft vorbei und Lothars Frau hat mich dann immer reingewunken und ich musste Kuchen essen."
Nun, die Erinnerungen meines Onkels waren sehr stark. Sein "Mund" stand überhaupt nicht still. Er hat sich so gefreut, dass ich mit ihm in seine alte Heimat gefahren bin.
Aufgeschrieben von Gudrun Weiss, November 2007