Boberplatz - später Manfred-von-Richthofen-Platz

Boberplatz - Postkarte 1930
Siedlung Pöpelwitz: Boberplatz (der spätere Manfred-von-Richthofen-Platz) mit St.-Hedwigs-Kirche.
Postkarte von 1930.

Die Siedlung Pöpelwitz im Westen der Stadt, zwischen Schlachthof und alter Stadtgrenze, wurde in den Jahren 1919-1928 errichtet. Den Mittelpunkt der rund 2000 Wohnungen umfassenden Siedlung bildeten die 1926/1927 erbaute katholische Kirche St. Hedwig und das Volksschulhaus an der Klodnitzstraße.

Das 46,9 ha große Siedlungsgelände zwischen Heller-, Frankfurter-, Malapane- und Weistritzstraße war in zweigeschossiger Bauweise ausgelegt, nur die Anschlüsse an die bestehende fünfgeschossige Bebauung der Frankfurter Straße (Bild) wurden in gleicher Bauweise durchgeführt, die Wohnungsgrößen schwankten zwischen 50 bis 90 m' Wohnfläche.

Architekt Theodor Effenberger (1882 Breslau - 1969 Berlin) bearbeitete den Bebauungsplan bearbeitete und entwarf auch die Mehrzahl der Gebäudegruppen. Neben ihm waren als Architekten Hans Thomas und Richard Gaze sowie Erich Grau tätig.

Effenbergers beispielgebende Siedlung Pöpelwitz ging unter in der letzten Phase des Kampfes um die „Festung" - ein Stück vergangenes Breslau.

Max Baselt, 1987

 

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