Die ursprünglich zur Korrespondenz bestimmten Ansichtskarten von Breslauern bilden heute ein vorzügliches Quellenmaterial, nicht nur für Architekten, Historiker, sondern für jeden, der sich für die Geschichte der Stadt interessiert. Besonders gefragt sind die ältesten untern ihnen, die Lithokarten mit Illustrationen. Die Rückseite war einzig der Adresse, sowie der Briefmarke vorbehalten.

Gut Heil! VIII. Deutsches Turnfest.Eine bedeutende Wandlung bewirkte die Erfindung der trockenen Kollodium-Platte (1871). Das hatte zur Folge, dass man die Möglichkeit erhielt eine naturgetreue Ansicht zu vervielfältigen. Die vermutlich ersten Breslauer Ansichtskarten stammen aus dem Jahre 1894, die anlässlich des VIII. Deutschen Turnfestes hergestellt wurden.

Unter den ältesten lithographischen Postkarten aus Breslau gab es vorwiegend solche mit mehreren Ansichten der Stadt auf einer Karte. Bevorzugt wurden u.a. bekannte Architekturen, bzw. die Oder mit dem Stadt-Panorama. Die illustrierten Postkarten dienten auch dem Andenken an einen Aufenthalt in der Stadt. Darum gibt es auch eine Vielzahl solcher Karten, die Inhaber von Hotels oder Restaurants drucken ließen. Sie wurden nicht nur von Besuchern der Stadt, sondern auch von Sammlern gekauft.

 

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